Willkürliche Änderung der angegebenen Zustelladresse durch DPD Angestellte

Susanne Koller DPD 19.03.2026 Signaler Plainte signalée

DPD sendet eine Email wegen angeblicher "Inconsistency in the address"


Bei der in der DPD-Email als inkonsistent angegebenen Adresse wurde von DPD die Zusatzangabe willkürlich, vorsätzlich gelöscht, mit Angabe es könne daher nicht zugestellt werden.


Die tatsächlich angegebene Adresse ist aber im System klar ersichtlich und wurde vom Absender angegeben.


Es ist bereits das zweite Mal, dass die Zustellung nicht ordnungsgemäss durchgeführt wird: Im Januar 2026 wurde ein Paket irgendwohin geliefert und im System als "zugestellt" markiert.


DPD verstösst gegen das Leiturteil des Obergerichts Zürich vom 


Eine Zustellung an eine andere, als die
dem Gericht von einer Partei ausdrücklich bekannt gegebene Zustelladresse ist –
zumindest ohne vorgängige Mitteilung des Gerichts an die Partei, dass an die bekannt gegebene Adresse nicht oder nicht gültig zugestellt werden könne und eine andere Adresse zu nennen sei – nicht gültig; mithin verstösst eine solche Zustellung gegen die dem Gericht obliegende Pflicht des Handelns nach Treu und Glauben (Art. 9 BV; Art. 52 ZPO). Da die Vorinstanz dem Beschwerdeführer an eine andere als die von ihm ausdrücklich als Korrespondenzadresse benannte Adresse zugestellt hat, greift die Zustellfiktion gemäss Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO vorliegend nicht.


Obergericht, II. Zivilkammer
Beschluss vom 16. November 2018
Geschäfts-Nr.: RU180049


https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/RU180049.pdf

  • Explications

Sans réponse

L'entreprise n'a pas répondu à la plainte.

Das Unternehmen sendete eine Email mit Bitte um Angabe eines anderen Zuastellortes. Ich habe einen DPD-PickUp Standort angegeben. Auf die tatsächliche Falschaussage sowie vorsätzliches Löschen der Zusatzangabe hat die DPD nicht reagiert und sich auch nicht entschuldigt.